Das Gutachten


Der ForeCheck diente dazu, Kosten / Nutzen einer Tiefenprüfung des Kontokorrent mit EIBL zu ermitteln. Nachdem diese Ermittlung die Unrichtigkeit der Zinsabschlüsse der Sparkasse nachgewiesen hat und ein ungefährer Schaden festgestellt wurde, erfolgte mit Erstellung des Gutachtens die Ermittlung gerichtsfester Forderungen gegenüber der Sparkasse Hohenlohekreis.

Das gesamte Gutachten hier abzubilden und zu besprechen ist unmöglich, das folgende Foto zeigt den Umfang des Gutachtens bei der Abgabe in der Sparkasse am 10.12.2018.


Ich beschränke mich daher auf die Darstellung der wichtigsten Diagramme aus dem Gutachten, auf die Darstellung der Berechnung der ungerechtfertigten Bereicherung und der Berechnung des gezogenen Nutzens, also des Betrages, den die Sparkasse Hohenlohekreis mit der hinterzogenen Summe erwirtschaftet und ebenfalls vereinnahmt hat. Die gesamten Berechnungen betreffen nur mein Firmen-Girokonto im Zeitraum 1998 bis 2016, also für die Zeit, in der noch Kontoauszüge vorlagen. Die Zeit vor 1998 konnte leider nicht mehr geprüft werden.

Ein kurze Zusammenfassung des Gutachtens inkl. der ermittelten Summen sowie der rechtlichen Grundlagen wurde durch den Kreditsachverständigen Hans Peter Eibl an den Beginn des Gutachtens gestellt. Diese 15 Seiten der Übersicht finden Sie hier zum herunterladen.

Ähnlich wie bereits auf der Seite ForeCheck aufgezeigt ergibt sich auch bei der Tiefenprüfung ein Diagramm, das folgende Zinsverläufe zeigt. Wieder ist die braune Linie der Referenzzins, die grüne Linie der Zins, den die Sparkasse hätte berechnen müssen. Berechnet wurden aber die Zinsen in Höhe der roten Linie. Der blau markierte Bereich stellt den gesetzeswidrig überhöht abgerechneten Betrag dar, meinen Berichtigungsanspruch. Das Diagramm als PDF zum Herunterladen hier.


Die Sparkasse Hohenlohekreis hat mich in der Zeit, für die ich noch Unterlagen vorliegen hatte, durch gesetzes- und vertragswidrige Falschabrechnung von Zinsen und Entgelten um folgenden Betrag betrogen:

     EUR  53.340,33

Zur ungerechtfertigten Bereicherung in o.g. Höhe kommt der sogenannte gezogene Nutzen, also das Geld, das die Sparkasse Hohenlohekreis mit meinem Geld erwirtschaftet hat, und das nach gängiger Rechtsprechung ebenfalls dem geschädigten Bankkunden gehört. Dieser gezogene Nutzen beläuft sich auf insgesamt

     EUR  24.217,19
     (Berechnungsmethode Basiszins + 5 %)

     EUR  39.237,91
     (Berechnungsmethode Basiszins + 8 % bzw. + 9 %)

     EUR  44.564,11
     (Berechnungsmethode nach OLG Düsseldorf 6 U 296/93 Rn. 47)

     EUR  81.794,52
     (Berechnungsmethode bankeigener Wiederanlagezins)

Erläuterungen zu diesen Berechnungsmethoden finden Sie auch in der bereits oben zum Download angebotenen Zusammenfassung des Gutachtens.

Zu den o.g. Summen kommen noch die Gutachterkosten in Höhe von netto

     EUR  20.838,80.

In Kenntnis dieser Beträge fertigte ich nun mein Rückforderungsschreiben an die Sparkasse Hohenlohekreis.

Sehr interessant ist auch folgende Formulierung des Gutachters, die er bisher ohne Beanstandung in seinen Gutachten verwendet:

Mit nicht geschuldeten EUR  53.340,33  (welche größer als EUR 50.000,00 und iSd BGH Rechtsprechung zu § 263 III Nr. 2 StGB (BGHSt 48, 360)) zuzüglich den bis zu EUR  81.794,52  gezogenen Nutzen = gesamt EUR  135.134,85, entstand dem Kontoinhaber ein Vermögensverlust großen Ausmaßes. Das Institut „besorgte sich damit Eigenkapitalersatz, den es sich vom Kontoinhaber verzinsen ließ, anstatt dafür am Markt Zinsen zu bezahlen“.

Weiter geht es auf der folgenden Seite Meine Rückforderung.

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